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Gefundene Gräber deuten darauf hin, dass das Boitzenburger Gebiet schon zur Zeit der Germanen besiedelt wurde. Erstmals erwähnt wurde Boitzenburg bwz. sein Kloster (Boyceneburch) 1271. Boitzenburg bedeutet soviel wie Kampfstätte und stammt aus dem Slawischen.
Jahrhundertelang stritten die Fürsten von Pommern, Mecklenburg und Brandenburg um dieses Gebiet, dessen Zugehörigkeit dementsprechend oft wechselte.
Ab 1491 verband sich auch der Name von Arnims mit der Geschichte Boitzenburgs.
Der dreißigjährige Krieg ging zunächst fast spurlos an der Uckermark vorüber, dann dann wurde die Gegend durch Plünerungen, Brandschatzungen und Erpressungen in die Armut getrieben. 1635 hatten die Bauern kaum noch Korn für sich und ihre Familien, so daß viele Dörfer verwaisten, weil die Bevölkerung ausstarb oder floh. 1637 schlug die Pest bei Menschen und Tieren erbarmungslos zu.
Das Boitzenburger Schloß wurde während der Kriegszeit von schwedischen Soldaten überfallen. Noch 50 Jahre später waren die Spuren kaum beseitigt. Erst 1740 wurden die geteilten Besitztümer wieder zusammengeführt und das Schloss fertig restauriert. Auch die letzten Bauernhöfe wurden zu dieser Zeit wieder besiedelt.
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