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Prenzlau
Erste Siedlungsspuren des heutigen Prenzlauer Territoriums wurden aus der jüngeren Steinzeit gefunden. Ab dem 7. Jahrhundert drangen slawische Stämme in dieses Gebiet vor, im 10. bis 12. Jahrhundert bildete sich eine zentrale Siedlung. Ende des 12. / Anfang des 13. Jahrhunderts kamen niederdeutsche Siedler in das von Slawen bewohnte Gebiet, die jedoch eigene Siedlungen anlegten.
Bereits 1187 wurde Prenzlau erstmals urkundlich erwähnt, 1234 erhielt die heutige Kreisstadt ihr Stadtrecht. 1863 erfolgte der Anschluß an das Eisenbahnnetz. Im 2. Weltkrieg wurden ca. 85 % der Stadt zerstört. Die ersten Kultur- und Sozialbauten, die nach dem Wiederaufbau ab 1952 entstanden gehörten die Poliklinik, das Filmtheater und das Hotel Uckermark. Bis zur Wiedervereinigung gehörte Prenzlau zum Bezirk Neubrandenburg. Arbeit boten bis dahin vor allem Betriebe, die eng mit dem Anbau und der Verarbeitung landwirtschaftlicher Produkte standen, z. B. Zuckerfabrik, Milchhof, Getreidemühle, Brauerei und Schlachthof.
1993 wurde aus den Altkreisen Templin, Prenzlau, Angermünde und Schwedt der flächenmäßig größte deutsche Landkreis, die Uckermark, gebildet. Die alte Kreisstadt Prenlau wurde auch die neue Kreisstadt.
Heute leben hier und in den zugehörigen Ortsteilen etwa 21000 Einwohner. Neben der Kreisverwaltung befinden sich in Prenzlau auch das Amtsgericht und das Landesamt für Verbraucherschutz, Landwirtschaft und Flurneuordnung und ein Krankenhaus.
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