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Zenssee
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Landschaft der Uckermark

Die Uckerniederungen mit den Ober- und Uckerseen und die Randow-Welse-Niederung sind das Gebiet, das dem Landkreis Uckermark seinen Namen gibt. Es befindet sich im Nordosten und wird vor allem ackerbaulich genutzt, da es sehr waldarm ist. Die Landschaft hat ihre Struktur der letzten Eiszeit zu verdanken. Die für Brandenburg typischen Alleen lassen sich auch in der Uckermark an zahlreichen Stellen wiederfinden.

Der Nationalpark Unteres Odertal, der den letzten Abschnitt ( ca. 60 km) der Oder beinhaltet, bietet Wasser und Wald zugleich. Laubmischwälder säumen die Oder mit Ihren zahlreichen Armen. Die Wiesen, Weiden, Auen und Moore in diesem Gebiet stehen im Winterhalbjahr oft sogar meterhoch unter Wasser. Im Sommer dagegen kann man dieses Gegend auf etwa 200 km Wanderwegen erkunden und die verschiedensten Sumpf- und Wasserpflanzen entdecken. Doch auch im Herbst im Unteren Odertal ist interessant. Wer sich für Zugvögel interessiert kann beobachten, wie sich Enten, Gänse, Schwäne und Kraniche für Ihren Flug nach Süden sammeln. Seltene Tier und Pflanzen kann man mit etwas Glück auch in den anderen Jahreszeiten beobachten. Etwa 40 Fischarten, darunter Quappen und Welse, Fischotter, Biber, 1000 Pflanzenarten, 262 Vogelarten unter anderem Seltenheiten wie Schwarzstorch, Eisvogel, Schrei- und Seeadler, Wiedehopf und Kranich sind hier zu Hause. (weitere Infos: www.unteres-odertal.de)

Im Osten des Landkreises befindet sich des Naturparks Uckermärkische Seen zwischen Prenzlau, Fürstenberg, Zehdenick und Templin. Sitz der Naturparkverwaltung ist der staatlich angerkannte Erholungsort Lychen. 230 Seen über 1 ha Größe betten sich in die abwechslungs- und waldreiche, hügelige Landschaft ein. Auf den 895 km² des Naturparks wurden bereits 1000 Pflanzenarten nachgewiesen. Fischadler, Fischotter und Biber sind hier beheimatet. Die landwirtschaftlich genutzten Flächen werden fast ausschließlich natürlich gedüngt.Heideflächen werden zum Teil von Heidschnucken beweidet. (weiterin Infos: www.uckermaerkische-seen.de)

Zwischen oberer Havel, unterer Oder und Barnim erstreckt sich das Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin auf fast 1300 km². In dieser Landschaft zeigt sich, wie der Mensch leben und arbeiten kann, ohne zerstörerisch auf die Natur einzuwirken. So wird auf den landwirtschaftlich genutzten Flächen ökologisch angebaut. Die Qualität der Seen und Gewässer kann sich so weiterhin verbessern, Pflanzen und Tiere erobern “ihren Lebensraum” auf früher intensiv genutzten Flächen zurück. Verschiedenste Waldformen bedecken fast die Hälfte des Reservats, gefolgt von Ackerland, Grünland und einer Gewässerfläche von über 9000 ha. Etwa 10 % des Schutzgebietes sind Moore, wie sie für den norddeutschen Raum typisch sind. Mehr als 1000 Pflanzen wurden auf dem Gesamtgebiet nachgewiesen. 167 Vogelarten brüten hier, sogar See-, Schrei-, Fischadler, Schwarzstorch, Großtrappe und Kranich können hier noch angetroffen werden. Biber und Fischotter sind weit verbreitet. (weitere Infos: www.schorfheide-chorin.de)

Es wäre anzunehmen, daß es in der Uckermark mit beinahe 600 “großen” Seen und 2800 km Fließgewässer einen Wassereichtum gibt, doch im Gegenteil Wasser ist auch hier kostbar, denn durch eine jährliche Niederschlagsmenge von durchschnittlich 525 mm kann die Verdunstungsrate nicht ausgeglichen werden.

 

 

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